Wohnbaugebiete: Gemeinde Aidlingen

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Attraktive Bauflächen

Aidlingen mit seinen Ortsteilen Deufringen, Dachtel und Lehenweiler liegt ganz im Westen der Region Stuttgart und gehört zum Landkreis Böblingen. Der hohe Wohn- und Freizeitwert unserer Gemeinde wird geprägt durch die besonders reizvolle Heckengäulandschaft mit ausgedehnten Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Lernen Sie unsere attraktiven Baugebiete kennen!

Baugebiet "Mönchhalde"

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 22.01.2013

Am 25.10.2012 hat der Gemeinderat das Bebauungsplanverfahren für den Bereich Mönchhalde mit dem Aufstellungsbeschluss nach § 2 Abs. 1 BauGB offiziell eingeleitet. Bereits in der Sitzung vom 27.09.2012 wurde folgenden 3 Büros der Auftrag erteilt für das Plangebiet einen städtebaulichen Entwurf zu fertigen:

  • AGOS, Stuttgart
  • Lutz Partner Stadtplaner und Architekten, Stuttgart
  • Planungsbüro Schuler GmbH, Trochtelfingen

Die Vertreter der 3 Büros waren in der Gemeinderatssitzung am 21.01.2013 anwesend und erläuterten ihre Entwürfe.

Der Gemeinderat nahm die Planungen zur Kenntnis und wird in einer der nächsten Sitzungen entscheiden, welcher Entwurf weiter bearbeitet werden soll.

Die Planungen und Erläuterungen können als Pdf-Datei heruntergeladen werden.

Das im Flächennutzungsplan zukünftige Baugebiet Mönchhalde, mit einer Größe von 2,7 ha, soll überplant, erschlossen und bebaut werden. Um die bestmöglichste Lösung hierfür zu bekommen, hat der Gemeinderat am 27.09.2012 beschlossen, von den Planungsbüros AGOS, Stuttgart, LUTZ Partner, Stuttgart, und Schuler, Trochtelfingen, städtebauliche Entwürfe einzuholen. Es handelte sich hierbei um eine Mehrfachbeauftragung, die mit der Abgabe und Erläuterung der Planung in der Sitzung vom 28.02.2013 endete.
Die politischen Gremien und die Fraktionen des Gemeinderats haben sich anschließend sehr ausführlich mit den Entwürfen befasst und eine Bewertung vorgenommen.
Diese lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Planung Vorteile Nachteile
Schuler
-Erschließungskonzept mit einer Ringstraße
-Hoher Anteil von Doppelhaushälften
-Solarenergetisch durch die vorgegebene Firstrichtung schlecht nutzbar
-Städtebaulich eher einfach
AGOS
-Städtebaulich interessanter Entwurf und sehr modern
-Solarenergetisch sehr gut nutzbar durch die Flachdächer, da die Kollek-toren und Paneele optimal ausgerichtet werden können
-Sehr verdichtet
-Erschließungskonzept kritisch, da die schmalen Erschließungs- und Wohnstraßen in der Praxis oft zu Problemen führen
LUTZ Partner -Städtebaulich schlüssiges Konzept
-Gute Anbindung durch Flachdach- und Satteldachgebäude an die vorhandene Bebauung und an den Außenbereich
-solarenergetisch gut nutzbar
-Nur ca. 2/3 des Gebietes sind überplant
-Nur wenig Flächen für Doppelhäuser sind ausgewiesen


Nach Abwägung der Vor- und Nachteile zeichnete sich ab, dass der Entwurf des Büros LUTZ Partner, Stuttgart, die meisten Befürworter finden wird. Allerdings sollte noch geprüft werden, ob das Erschließungskonzept auch mit einer Ringstraße verwirklicht werden kann. Ferner sollte das Gebiet besser genutzt werden, also auch der westliche Teil des Plangebiets überplant werden, da dieses Gebiet zurzeit das letzte Baugebiet im Hauptort ist, das im Flächennutzungsplan ausgewiesen ist. Beim Büro LUTZ Partner wurde deshalb angefragt, ob es seinen Entwurf entsprechend ändern könnte und würde.

Herr Kapfer vom Büro LUTZ Partner führte schriftlich aus, dass die Überplanung der südwestlichen Fläche und die Einfügung von Doppelhäusern, bei Inkaufnahme der Verschattungssituation, unter Beibehaltung der Grundstrukturen möglich sind. Die vorgelegte Erweiterung der Planung wurde unter Berücksichtigung der Topografie im Zusammenhang mit der Frage der Ableitung des Oberflächenwassers entwickelt. Die Darstellung ist nur skizzenhaft. Sollte diese Planung weitergeführt werden, müsste selbstverständlich noch gefeilt werden. Im Gegensatz zum bisherigen Entwurf von LUTZ Partner ist nun auch die Gesamtfläche überplant. Es sind nun insgesamt 43 Baugrundstücke ausgewiesen, davon 25 für Einzelhäuser und 18 für Doppelhaushälften.

Als nächster Schritt wird sich die Verwaltung mit den verschiedenen Planern (Städteplaner, Erschließungsplaner und Landschaftsplaner) zusammensetzen, um die weitere Vorgehensweise zu koordinieren. Sobald dann der Entwurf für den Bebauungsplan vorliegt, wird eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten durchgeführt, bei der dann Fragen an die Planer gestellt werden können.

Aus der Mitte des Gremiums wurde angefragt, ob auch ein solarenergetisches Gutachten geplant ist. Die Verwaltung erläuterte, dass dies bisher nicht der Fall ist, man wird jedoch Angebote einholen. Nach Beantwortung einiger Informationsfragen beschloss der Gemeinderat, dass die überarbeitete Planung des Büros LUTZ Partner aus Stuttgart zum Bebauungsplan weiterentwickelt werden soll.

Am 29.06.2013 hat der Gemeinderat ein Gutachten für die solar und energetische Analyse und Optimierung für das Baugebiet in Auftrag gegeben. Dieses ist zwischenzeitlich fertiggestellt. Ferner wurde am Umweltbericht zum Bebauungsplan und an der Erschließungsplanung zum Baugebiet mit Straßenführung, Entwässerung und Wasserversorgung gearbeitet.

Am 17.03.2014 fand nun die Informationsveranstaltung zum Baugebiet statt. Dabei waren der Städteplaner Herr Kapfer vom Büro LutzPartner aus Stuttgart, Herr Dr. Goretzki vom Büro für energieeffiziente Stadtplanung, Energiesimulation + Besonnungsgutachten aus Stuttgart, Herr Mayer vom Büro Mayer Ingenieure aus Böblingen und Herr Limmeroth vom Büro für Landschaftsplanung aus Herrenberg anwesend und stellten den zahlreichen Besuchern der Veransatltung den momentanen Planungsstand vor. Aufgrund des Gutachtens von Dr. Goretzki soll das Plangebiet auf der Westseite etwas verkleinert werden. Außerdem ist es auch nicht mehr vorgesehen, dass das Niederschlagswasser versickert werden soll. Dieses soll nun über eine separate Leitung direkt in die Würm eingeletet werden. Die Beiträge der einzelnen Büros können hier abgerufen werden.

Am 27.03.2014 wird der Gemeinderat beschließen, dass mit diesem Planungsstand die frühzeitige Anhörung der Behörden und der Öffentlichkeit durchgeführt wird.

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